DAS RIESENRAD

Erbaut wurde das Riesenrad 1897 zum 50jährigen Thronjubiläum des Kaisers Franz Joseph I.  Damals hingen 30 Waggons am Rad, das bald schon zur Hauptattraktion der Stadt wurde. Dennoch war ursprünglich nicht geplant gewesen, dass es eine dauerhaft bestehende Attraktion bleiben solle. Der Abriss war geplant, allerdings aus Geldmangel nicht durchgeführt worden.  Außerdem sorgte die Konstruktion auch im Ausland für Begeisterung und diente spätestens ab den 1920er Jahren als Kulisse für diverse Filmproduktionen. Auch dieser Entwicklung ist der Erhalt des Riesenrades zu verdanken.

Während des Zweiten Weltkrieges jedoch wurden große Teile des Vergnügungsparkes im Prater fast vollständig zerstört. Alle hölzernen Bestandteile verbrannten, so auch die Gondeln des Stahlrades.

Nach dem Ende des Krieges jedoch begann in ganz Wien der Wiederaufbau und 1947 konnte der Betrieb des Riesenrades wieder aufgenommen werden. Allerdings hängte man nur noch 15 neue Gondeln auf das Rad, also die Hälfte der ursprünglichen Zahl.

 

TIPPS:

  • Eine Fahrt im Riesenrad muss man erlebt haben, denn der Ausblick über die Stadt ist bemerkenswert. Zudem dreht sich das alte Riesenrad in einem gemächlichen Tempo, sodass man sicherlich ohne Schwindel wieder unten ankommt.
  • Für besondere Anlässe kann eine Gondel für ein Candle Light-Dinner gebucht werden!

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Lemmerer, Ulrike (2017): TYPISCH WIEN!

 

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