Eva-Maria Raab: GOLDEN LIGHT AND BLUE SHADOWS . Light studies of the Vienna Secession Building

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In Ihrer Fotoserie “GOLDEN LIGHT AN BLUE SHADOWS” stellt die österreichische Künstlerin Eva-Maria Raab Lichtstudien des Wiener Secessionsgebäudes in Form eines Leporellos vor.

Unter Verwendung der Technik der Cyanotypie werden die vier Seiten des vom Architekten Josef Maria Olbrich – Schüler Otto Wagners – geplanten Ausstellungsgebäudes im Spiel von Licht und Schatten abgebildet. Die bläulich-violette Farbgebung, die den Produkten der Cyanotypie ihren ganz eigenen Charakter verleiht, entsteht durch eine spezielle chemo-physikalische Reaktion der eigens aufgebrachten Grundierung mit dem UV-Licht der Sonne.  Schatten und Himmelsflächen erscheinen infolgedessen im sogenannten Stahlblau, auch Berliner Blau genannt. Die Künstlerin ergänzte die fotografischen Ergebnisse hier und da durch das Aufbringen goldener Akzente. Gold als Sinnbild für das Licht, aber auch als Referenz an die vergoldete Kuppel der Secession in Form der Blätterkrone eines Lorbeerbaumes. Gold aber auch als Symbol für den Jugendstil, dessen Künstlerinnen und Künstler aus unterschiedlichsten Handwerksbranchen kamen, Entwürfe für jeden Lebensbereich lieferten und so das Ziel verfolgten, jeglichem Alltagsgeschehen eine neue Ästhetik verleihen zu wollen.

Das Einsetzen der goldgelben Farbe macht aus dem Leporello tatsächlich eine Lichtstudie und verweist damit auch auf das Bestreben von Eva-Maria Raab, in ihren Arbeiten Licht und Schatten, Gegenwart und Vergangenheit, Präsenz und Absenz zu thematisieren.

 

Eva-Maria Raab: GOLDEN LIGHT AND BLUE SHADOWS: Light studies of the Vienna Secession Building

 

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